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Mozambique

Man hat sicher schon viel über den Mozambique gesprochen, unter all oder fast all seinen Ansichtspunkten.
Es handelt sich um einen Tumbao Post-Web, er ist 1963 erschienen. Er bleibt trotzdem eines mündigen Interesses, um eine grosse Anzahl rhythmischer Stile erzeugt und beeinflusst zu haben, wie wir in der Folge sehen werden. So im Zusammenhang wie zum Beispiel im Afro-Cuban, dem Jazz, der Fusion und dem R & B, auch bis zu gewissen aktuellen Rhythmen. Wir müssen zwei Entwicklungsbaumstämme unterscheiden:

1° L’ORIGINAL CUBAIN, der Tumbao, erfunden von Pello el Afrokan, welcher für seine Arrangemente eine komplette Formation mit Kongas vom Karneval-Comparsa, Blasinstrumente, Bass und Piano. Die Rhythmuseinheit bestand aus bis zu vierzig Musikern.(mehr dazu im 2. Kapitel)

2° Der New-Yorker Mozambique, der einen Swing besitzt, welcher einen autentisch schwingender Latino-Salsa verkörpert und ein typisches Phenomen der Fusion bleibt. Die New-Yorker waren vom Mozambique entflammt, der von den kubanischen Radiosendern übertragen wird und dies in einer Periode, wo jeder Austausch mit Kuba unmöglich war. (Bloqueo) Sie sahen sich gezwungen einen Tumbao zu erfinden, der nur teilweise eine Aehnlichkeit mit dem Original besass, dennoch...

a) Fangen wir mit den Kongas an, die einen Tumbao zu einer halben Clave spielen, die des Originals ist zweiteilig und dazu nehmen sie noch einen Teil der Melodie des Bombos. Dieser Rhythmus auf den Kongas ist dennoch der meistgespielte Pattern aller Zeiten geworden, so sehr ist er komplett und antwortet fantastisch auf die meisten Grooves des Schlagzeugs im Funk oder im Rythm’ and Blues. Man hat ihn seit den Congeros hören konnen, der in den Groove von Bernard Purdie eindrang ( Aretha Franklin; Rolling Stones; Beatles,etc.) oder auf den Platten von Santana, James Brown, Tower of Power, in der Fusion von Chick Corea, Weather Report etc. wo er sich schon immer, und noch heute, zum schnellen Tempo eignet. Light Samba und andere
( nach der Meinung von Tumbao-Liebhabern, kann sie dieser Rhythmus manchmal aus einer Situation retten, wo ihnen die Idee oder Technik fehlt) hört man nach einem Sprung in Raum und Zeit bis hierher in Liedern von Francis Cabrel.

b) Es sind in Realität die Timbales, die dem Mozambique den grössten Einfluss auf die aktuelle und amerikanische Musik einhauchten. Bevor wir fortsetzen, muss man die Rolle des Schlagzeugs in der Jazzmusik und im Rhythmus verstehen. Das Djembe in der westafrikanischen Musik leitet und „wärmt“ das Orchester und trägt die ganze Rhythmusgruppe, also das Konglomerat der DunDun Djembes, das sind Krin, Kastanietten und andere kleine Perkussionsinstrumente.
Hingegen im Afro-Kubanischen ist es okkulter, denn da stützten sich alle auf die Clave, sie ist es, die eine mittlere Linie anzeigt, und jede vollständige Stimme verstärkt, daraus entsteht ein Groove, den eigentlich niemand wirklich markiert oder akzentuiert( niemand spielt den ersten Ton des Pattern). In der Musik, welche wir Aktuell bezeichnen, verwandt mit dem Jazz, der Fusion bis zum Rock, stützt sich alles auf das Schlagzeug, welche meist den ersten Ton betont.

Kommen wir nun aber zum Mosambique zurück.

Es ist die Gruppe von Eddie Palmieri, welcher die meisten Journalisten und Musikologen das Attribut zugestehen, den Mozambique bekannt gemacht zu haben. Schnell wird er(mit der Platte „Mambo con Conga es Mosambique“) der Rhythmus der Jam-Sessionen in New-York, auch Mambo-Session genannt.
Der Timbalero von Eddie: „ Manny Oquendo“ schuf, oder zumindest war er der Erste, der den populären Pattern, Mozambique auf den Timbales, bekannt machte.

Eigenartigerweise nimmt dieser „Plan“ die eine der Agogo-Glocken auf, fügt dazu den Bombo vom Comparsa, benutzt und akzentuiert aber den Macho und die Note des Bombo auf der Hembra der Timbales, und variiert so die verschiedenen Klangfarben.

In Wirklichkeit sin diese zwei Pattern nur nebenbei im originalen kubanischen Mozambique gespielt. Ergebnis? Diese Version wurde von einer beeindruckender Anzahl von Schlagzeugern übernommen, einer der bedeutendsten dieser Epoche: Steve Gadd. Seine Art von Mozambique mit Chick Corea oder in der Version von Spain von Al Jarreau, welche eine Perle dieser Art ist. Er selbst sagt, dass er sich von einem Plan hat inspirieren lassen, der ihm Mongo Jerry( Perkussionist bei Santana) gezeigt hat.

Robert Ameen ( Seis del Solar, E. Palmieri, D. Vallentine, D. Ponce, etc.) mit seiner Version Funk des Mozambique ist ein Schlagzeuger, den man nicht vergessen darf.

Die kubanischen Schlagzeuger nennen seine Interpretation: Mambo oder Latin-Jazz. Und ich muss sagen,
dass Art Blakey auf seinen Alben bei Blue Note in den Fünfzigern mit Sabu Martinez und Patato Valdez an seiner Seite, kleine Wunder auf den Cymbales und Toms vollbrachte, die nicht verfehlen, uns an den Mozambique zu erinnern. Aber braucht es nicht für jede Legende einen Anfang?
Originaltext: Daniel Genton; Uebersetzung: Markus Wechsler

Fortsetzung Mozambique in Cuba