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Batas Bongos Cowbells Agogos Guiro

Die Maracas

Die Amerindien betrachteten die "Crecelles" als eines der wichtigsten Begleitinstrumente der Musik und die heutigen Chamans kennen ihre Wirkung in Ihren Ritualen (mit Gesängen begleitet) sehr genau, die damit erzeugt werden. In Südamerika nennt man sie "Maracas". Sie gehören zur Gruppe der Idiophones und sind für die Mehrheit der Schlagzeuger unentbehrlich.
Man hört sie vor allem in den Rhythmen wie dem Mambo, dem Cha-Cha-Cha und den Cabolinhos.
Aber der Name "Kugeln des Samba", der oft angegeben wird, passt nicht wirklich zu ihnen. Man fertigt die Maracas in Kalebassen mit runder und ovaler Form an. Für die Füllung verwendet man getrocknete Samen oder kleine Kieselsteine. Man fixiert ihnen anschliessend einen Holzgriff, und mit einer genauen Technik
geschüttelt erzeugt man einen prasselnden Ton.
Die Musik entwickelt sich unaufhörlich und damis auch die Instrumente. Die Maracas zum Beispiel waren aus Tierhäuten gemacht. Zwei oder drei angefeuchtete Hautstücke hat man in die angemessene Grösse zugeschnitten und um eine Flasche genäht. Als sie trocken waren, nahm man einfach die Flasche weg. Man findet heute noch diesen Typ von Maracas.
Sie führen einen vollen und trockenen Ton herbei, der mit Kongas, Bongos und Pauken immer eine grosse Zahl von Musikern verführt. Der aus synthetischen Baustoffen gemachte Maracas hat den Vorteil, fast unverwüstlich zu sein. Zudem hat einer der Fabrikannten sie noch verbessert, indem man die Möglichkeit hat, die Griffe abzunehmen um den Inhal zu ändern, um damit eine grosse Palette von Klangfarben für einen sehr individuellen Gebrauch zu garantieren.

Source: Töm Klöwer, Percussions et Rythmes du Monde (Binkey Kok Publications)