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Die Kongas

Es gibt drei Typen von Kongas, die im Durchmesser unterschiedlich sind: das "Quinto", das kleinste mit der hohen Klangfarbe, das "Tumba" mit der tiefsten Tonart und das "Conga", das sich zwischen den beiden befindet. Dieser Grössenunterschied kommt aus der jeweiligen musikalischen Funktion. Das Tumba erzeugt beeindruckende Bässe und das Quinto und Conga spielen das Solo, oder begleiten die Grundrhythmen von ihren Variationen.
Meistens aus hartem Holz geschnittene gleichlange Leisten, die aneinender geklebt sind, um so eine runde Form zu erhalten, sind die traditionellen Kongas heute
in einer sehr guten Qualität, wie übrigens diejenigen in Glasfaser. Das Bedürfnis nach einem äusserst stabilen und robusten Instrument, hat zum revolutionären Gebrauch von Glasfaserplatten und Polyesterharz geführt. Die überspannte Haut ist in der Regel aus unbehandeltem Rindfell gemacht. Diese natürlichen Häute, die eine Dicke von 1 bis 3 Millimeter haben sollten, sind beim tiefen Tonklang weniger hart vom System der Bespannung aufgezogen, als beim hohen Ton des Quinto's.
Um Verletzungen der Hände zu vermeiden, befindet sich der Metallring zirka 1 bis 3 Zentimeter unterhalb vom oberen Rand des Instruments. Fünf Metallstücke in V-Form (mit dem Spannungsring verschweisst) und die dazugehörenden Haken in S-Form sind in einer Halterung, welche am Hals des Instruments aufgeschraubt sind, eingeführt und ziehen so die Haut gleichmässig nach unten.
Die Spannung der Haut erhöht man mit einem Schraubenschlüssel, indem man jede Schraube im Uhrzeigersinn gleichmässig anzieht. Man achtet darauf, dass der Druck überall gleich verteilt ist, um ein einseitiges Verziehen des Metallrings zu vermeiden. Bei längerem Nichtgebrauch des Instrumentes ist es von Vorteil, die Schrauben etwas zu lockern, um die Langlebigkeit der Haut zu gewährleisten.
Der Tonunterschied zwischen den drei Kongas sollte etwa vier Grad Spannungsunterschied haben, auch wenn andere sonore Paletten ihren Reiz haben. Die Grundtechniken vom Anschlag sind hauptsächlich aus Kuba, aber auch aus Puerto Rico und Kolumbien.
Infolge der Einführung der afro-kubanischen Musik in die USA von einem legendären Musiker, Chano Pozo, in den vierziger Jahren, haben die Kongas ihre Weltbekanntheit erhalten. All diejenigen, die die moderne Musik gernhaben, wissen, dass mann ihren Ton in zahlreichen Pop-, Blues oder Jazzlieder hören kann. Die Kongas gehören zur Grundausrüstung eines heutigen Perkussionisten.
( Für die Anschlagtechnik und eine grosse Vielfalt von Rhythmen klicken Sie hier
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Quelle: Töm Klöwer, Percussions et Rythmes du Monde (Binkey Kok Publications