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Emergence des Salsa Trotz dieser Krise, oder sogar von ihr ernährt, gebärt in NYC eine neue musikalische Form. Sie durchbricht alle Schemas, die von den Big Bands des Jazz und Mambo erstellt sind. Diese Neuigkeit zeichnet sich unter anderem durch die isolierte und endgültige Benutzung der Posaunen im Paar aus, die den Rhythmus (Piano, Bass, Tumba und Bongo) begleitet. 1. Die Benutzung des Son als Entwicklungsbasis (mit langen und zerkratzten Montunos) 2. Lieber einfache Anordnungen im Rahmen der Klänge, die aber furchtbar wirksam und gewaltsam sind; 3. Infolgedessen nahm die Musik nicht mehr die Form der prachtvollen Salons an, aber entsprechend der Strasse und ihrem Elend. Die Musik liebte nicht mehr die Absicht, das Mehrheitspublikum zu erreichen. Industrie-Salsa Jazzmag, Februar 2000, Interview von Ray Barretto an Christian Gauffre „Es ist in der Mode den Salsa zu kritisieren, zu sagen, das sei eine Verformung, die diese Musik nicht vertritt... Insbesondere die Kubaner haben den Eindruck, dass sie ihre Musik zurückerobern müssen. Was viele vergessen, es geht darum, dass die Portorikaner diese Musik am Leben erhalten haben, als es niemand anderen gab. In Wirklichkeit ist Salsa ein kommerzieller Ausdruck, eine Etiquette und sein Spektrum überschwemmt die ganze Karibik. Diese Invasion war in einem beispiellos grossen Masse. Seine Entwicklung ist völlig abhängig von der Plattenindustrie. Sie war stetig von den Werbemechanismen unterstützt, welche uns immer mehr die künstliche Geschmackswelt der Modeerscheinungen einhämmert. So die Volksmusik, produziert und verbreitet durch „Te biais“, hergestellt durch diese Industie, die sie immer in diese etiquettierte Kategorie steckt, welche den kommerziellen Kriterien unterliegt. Rumba Der Rumba ist dreifach unterteilt: 1. Der Yambu ist der älteste Ausdruck davon, er ist vom „Tiempo Espana“. Schon am Anfang des letzten Jahrhunderts sagte man, dass nur die alten den Yambu sangen. 2. Der Columbia, ursprünglich ländlich. 3. Der Guaguanco ist ohne Zweifel die populärste und ausdruckvollste Form. Seine eigene Struktur beinhaltet einen ausserordentlichen Ausdrucksreichtum, von welchem sich die Mehrheit der Komponisten und Interpreten des Salsa inspirieren lassen. Im Gegensatz zum Columbia ist der Guaguanco vor allem städtisch und verkörpert wunderbar die Entfaltung der Nachbarschaft in den „barrio“(Gassen). Aber der Rumba ist vor allem ein Fest, nicht eine Kategorie Musik... er ist eine Atmosphäre. Originaltext in Französisch: Daniel Genton; Übersetzung: Markus Wechsler |
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