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Der Bembe Der Bembe, ein folkloristischer Rhythmus, wird manchmal auch mit "Toque de Santo" verwechselt. Er wird traditionsgemäss auf drei Trommeln unterschiedlicher Grösse gespielt. Es sind die drei Kongas: Quinto, Conga und Tumba. Sie waren ursprünglich aus ausgehöhlten Palmenstämmen gemacht, auf die man Häute aufnagelte und diese vor dem Spielen am Feuer erwärmte, um die Spannung zu erhöhen. Der Bembe war am Anfang ein profaner Rhythmus, der Name Bembe wird aber auch gleichzeitig als Bezeichnung zur Abhaltung von Festlichkeiten von volkstümlichem Charakter benutzt. Infolge des Verbots, die Religion "Santeria" und dessen Feierlichkeiten bis zum Anfang des 19. Jahrhunderts auszuüben. Die regelmässige Unterdrückung des Spiels der "Batas", von der politischen Macht in Havanna, zwingt die Gläubigen dazu, den Namen Bembe zu benutzen und mit den Congas anstatt der Batas zu spielen. Während die Batas einen Rhythmus für jeden "Orishas"(ein Gott, symbolische Figur) des Santeria (Vereinigung des Katholizismus mit den ur-afrikanischen Religionen) besitzen, kann der Bembe in allen Gesängen der Orishas gespielt sein. Die Instrumentierung des Bembe umfasst ein Guataca, ein oder mehrere Shekere, und drei Trommeln. Der Bembe kann von einem Congero gespielt werden, indem er mit der einen Hand auf dem Quinto den rhythmischen Puls gibt und mit der Anderen auf den tiefer gestimmten Trommeln improvisiert. Manchmal sind die Stimmen oder die rhythmische Basis auf den tiefer gestimmten Congas gemacht und die Improvisation auf dem Quinto. Jede Stimme wird dann von einem einzelnen Schlagzeuger gespielt. 1° das Guataca gespielt im 6/8 Pattern, auch die Clave des Bembe genannt 2° der Quinto markiert den Puls mit einem offenen Ton auf das Tempo und einem Slap auf die 3° das Tres spielt eine Art Marcha im 6/8, das den Groove unterstützt 4° das Tumba improvisiert und unterstützt den Basis-Pattern 5° Das Shekere oder das Guiro spielen den typischen Pattern in einer alternativen Bewegung, die Schläge mit der Linken, sind mit kleineren Noten gemacht, die Rechte betont die Schläge vom Bass mit der Handfläche auf die Unterseite des Kürbisses und spielt die anderen Schläge mit den Fingern die dieselbe Bewegung wie beim Marcha. TOQUE DE GUIRO Verwandter des Bembe, der "Toque de Guiro" wird im wesentlichen auf den Shekeres gespielt, auch Guiros oder Agbe genannt. Das Guataca unterstützt den gleichen Pattern wie im Bembe. Die Improvisation wird auf einer einzigen Bass-Trommel oder Caja gemacht. Genau wie der Bembe begleitet er die "Cantos (Götter) Orishas" und wird dadurch ein Toque de Santo. |
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